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Biografie und persönliche Gedanken
 


Dr. Bernhard Kriegleder




1982 - Nach dem Schulabschluss (AHS Rosasgasse/Wien).
Beginn mit dem Studium der Medizin

1990 - Promotion

1990 bis 1993 - Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin im KH Lilienfeld

1993 und 1994 - Unfallchirurgieausbildung im KH Schwaz/Tirol und im Lorenz Böhler KH/Wien

1994 - Notarztausbildung

1995 - Präsenzdienst

1995 bis 2000 - Ausbildung im Orthopädischen Spital, Wien Speising zum
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Seit 2000 - Oberarzt der Orthopädischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien 

Seit 2002 - Stellvertretender Abteilungsleiter  

Seit 1995 - beschäftige ich mich neben der Allgemeinorthopädie vor allem mit den Bereichen Schulter und Knie. Außerdem halte ich regelmäßig Fortbildungen und Vorträge für PhysiotherapeutInnen und Ärzte-KollegenInnen.



Gedanken zum Thema Wahlarzt

Die aktuellen Krankenkassenverträge lassen eine individuelle Bestimmung der Arbeitszeit in einer Ordination nicht zu! Außerdem wird vorgeschrieben 4 Tage in der Woche zu praktizieren.

Als orthopädischer Chirurg arbeite ich im Krankenhaus mindestens 40 Stunden/Woche.

Damit ergibt sich hier ein zeitliches Problem!

Mein Schwerpunkt liegt in der operativen Tätigkeit. Gleichzeitig möchte ich meine Patienten vor und nach einem Eingriff optimal betreuen. Die Möglichkeit, dies in Ruhe zu tun,  gibt mir die Wahlarztordination.

Die Wahlarztordination kann ich zusätzlich zur Spitalsanstellung betreiben. Sie bietet mir die Gelegenheit, Sie in entspannter stressfreier Atmosphäre kennenzulernen und zu behandeln. Im Gegenzug haben Sie die Möglichkeit, eine Vertrauensbeziehung zu dem Menschen herzustellen dem Sie Ihre Gesundheit anvertrauen. Wenn die Chemie zwischen Patienten und Arzt stimmt,  kann das sicher nur günstige Auswirkungen auf den Heilungsverlauf haben. Das gilt für jede Art von Behandlung, aber in besonderem Maße für einen operativen Eingriff: Was erwarten Sie sich von der Operation? Wie sehen Ihre beruflichen und sportlichen Anforderungen aus? Wird man Ihnen eine völlige Wiederherstellung in Aussicht stellen können? Ist eine Operation aus medizinischen Gründen unbedingt anzuraten oder stellt sie nur eine Option dar? Um Fragen wie diese optimal zu klären braucht es Zeit. Zeit die ich mir in der Wahlarztordination nehmen kann!

 

Allrounder oder Spezialist?

Die Medizin hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Auf jedem Sektor gibt es laufend Neuerungen. Insbesondere hat auch die arthroskopische Chirurgie (sog."Knopflochchirurgie") einen massiven Aufschwung erfahren. Es werden laufend neue, noch modernere, noch sicherere, noch schonendere Methoden entwickelt. 

Es erfordert viel Zeit, wenn man hier auf dem Laufenden bleiben will. Und es erfordert noch mehr Übung, wenn man die komplizierten Operationstechniken sicher beherrschen möchte. Doch bevor wir neue Techniken für den Menschen anwenden können, müssen wir diese auf Herz und Nieren in Laborstudien testen. Das ist eine weitere sehr zeitintensive Prozedur!  

Es bedarf der ganzen Energie und des gesamten Einsatzes, um auf einigen wenigen Spezialgebieten wirklich gut zu werden.

Ich führe deshalb ausschließlich Behandlungen und Operationen durch, die ich selbst sehr gut und sicher beherrsche!

Für jede Körperregion gibt es heutzutage Spezialisten! Für Sie ist es wichtig zu wissen, welcher Arzt für Ihr Problem der Beste ist. Medizinischen Laien, ja selbst vielen von uns Ärzten, fehlt oft dieses "Insider Wissen", sodass wir auf Empfehlungen angewiesen sind. Bei orthopädischen Erkrankungen kann ich natürlich trotzdem zumindest eine Beratungsfunktion für all jene Gebiete übernehmen, die ich nicht selbst 100%ig beherrsche! An meiner Abteilung gibt es Spezialisten für jede Region des Bewegungsapparates. Gegebenenfalls werde ich Sie daher an den/die qualifizierteste(n) KollegenIn weiter vermitteln.


Ich habe in den letzten Jahren meine Liebe zum Hüftgelenk entdeckt. Das Einsetzen einer Hüftendoprothese ist an sich eine sehr dankbare Operation, weil sie in den allermeisten Fällen zu einer völligen Beschwerdefreiheit (incl voller Sportfähigkeit) führt. Ich habe diese Operation in früheren Jahren selbst oft durchgeführt, bin aber letztlich davon abgekommen, weil mir die Operationstechnik zu blutig und zu gewebszerstörend war. Ich konnte mich trotz guter Ergebnisse einfach nicht anfreunden damit. Seit einigen Jahren gibt es nun minimalinvasive Operationstechniken. Nicht jede minimal Invasive Operation ist aber besser. Oft wird nur auf kurze Hautschnitte Wert gelegt und die darunter liegenden Gewebe, meist Muskeln, werden dann umso mehr malträtiert. So gab es in den Anfängen dieser Techniken immer wieder Fehlschläge und Komplikationen. Die sogenannte AMIS Technik ist eine über viele Jahre ausgereifte, ständig verbesserte, standardisierte Operationstechnik, die - wenn man sie beherrscht - extrem sicher funktioniert. Diese Technik habe ich erlernt und wende sie nun seit 2 Jahren bei allen Hüftgelenksarthrosen an. Meinem Beispiel sind sämtliche Hüftchirurgen der Abteilung an der ich arbeite mit Begeisterung gefolgt, so dass nun im KH der Barmherzigen Schwestern auf der Orthopädie nahezu jeder Hüft Arthrose Patient auf diese Art operiert wird. Die Narben sind kürzer, der Spitalsaufenthalt ist kürzer, die Zeit bis zur völligen Gesundung ist kürzer! Und diese Operation ist sehr elegant :-)


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